Am Anfang war Ada

Frauen in der Computergeschichte

Sonderausstellung für das Heinz Nixdorf MuseumsForum

Ada Lovelace, 1815 in London als Tochter des berühmten Dichters Lord Byron geboren, gilt als erste Programmiererin der Welt. Sie entwickelte die nie gebaute Analytical Engine von Charles Babagge weiter und trat für eine Vision einer universell einsetzbaren Rechenmaschine ein. Nach ihr ist die Computersprache Ada benannt. Aus Anlass des 200. Geburtstages von Ada Lovelace widmet das HNF in Paderborn dem Thema Frauen in der Computerwissenschaft eine große Sonderausstellung auf 700 qm. Die Ausstellung zeigt, welch bedeutende Rolle Frauen in der Entwicklung der Informationstechnik spielen. Inhaltlich widmet sie sich nicht nur Ada Lovelace, sondern würdigt auch weitere Pionierinnen wie die Programmiererinnen des ENIAC, Grace Hopper, Mary Allen Wilkes oder Nadia Magnenat-Thalmann.

Archimedes Exhibitions hat für die Ausstellung die Szenografie und das Design konzipiert sowie multimediale Exponate entwickelt. Zahlreiche interaktive Angebote machen den Besuchern Technologien im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar. Spannende Inszenierungen erklären die Bedingungen, unter denen Frauen ihre Leistungen erbracht haben und den Kampf gegen gesellschaftliche Barrieren, denen sie ausgesetzt waren.
Der Besucher schreitet im Ausstellungsverlauf durch eine Zeitreise, in der historische Objekte neben modernen Medienstationen stehen, die in einem Hands-on die jeweiligen Funktionsweisen erfahrbar machen.

Die Schirmherrschaft hat die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka übernommen.

Telefonische Buchung von Führungen unter 05251-306-660.

Mehr Informationen auf www.hnf.de/adalovelace

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